Sonntagsstuten

Und noch ein geglücktes Experiment: Sonntagsstuten aus Hermannteig. Es hat mich ja schon etwas gewurmt, dass man bei den ganzen Hermannrezepten die man so im Web finden kann immer erst über Tage den Sauerteig anfüttert und wenn man dann backen will doch wieder Hefe oder Backpulver dazu tut!???

Ich hab jetzt mein Rezept für nen total leckeren Hermann-Sonntagsstuten und da kommt auch kurz vorm backen keine Hefe oder Backpulver mehr dazu :-D
Nur was die besten Backzeiten und -temperaturen sind, da werd ich noch was testen.

So sieht er aus, der Stuten:

und das sind die benötigten Zutaten:
300gr. süßen Hermann-Teig
375gr. Weizenmehl (type 405)
75gr. sehr weiche Butter
3 Eier
60gr. Zucker
1TL Salz
200gr. Rumrosinen

Den HermannTeig kann man ganz leicht selbst ansetzen indem man 1 Tasse Mehl (type 405) eine Tasse lauwarmes Wasser und 2EL Zucker zu einem gleichmäßigem Teig verrührt. Dann einen halben Würfel Hefe hinein bröseln und unterrühren. Am besten in einem hohen, mit einem Tuch abgedecktem Gefäß, im Kühlschrank 2 Tage gehen lassen. Und dann den Teig über 10 Tage so führen, wie hier beschrieben.

Die Rumrosinen lassen sich auch gut selber machen, einfach die Rosinen für eine Nacht in Rum ziehen lassen.

Für den Stuten alle Zutaten gründlich verrühren und eine halbe Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Dann den Teig erneut durchrühren und in die Kastenform geben und den Teig an einem warmen Ort für mindestens zwei Stunden gehen lassen.

Dann alles in den noch kalten Backofen auf die untere Schiene schieben, diesen dann auf 200°C (180°C) Ober-unter Hitze einstellen und den Stuten 55 (60) Minuten backen. Währenddessen hin und wieder mit gezuckerter Milch bepinseln.

Veröffentlicht unter Kochen & Backen | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zwiebelbrot

Gefühlte dreitausend Fehlversuche und jetzt hat es endlich geklappt. Ich hab das perfekte Zwiebelbrot aus dem Backofen geholt :-D *juhu*

Mit dem Foto war ich irgendwie nicht schnell genug, jetzt ists schon halb weg *lach*.

Das Brot ist ein Sauerteigbrot, das über vier Tage hinweg angesetzt wird. Und man benötigt:
250g dunkeles Roggenmehl (type 1150)
250 helles Weizenmehl (type 405)
½ Pkg. frische Hefe
2 (gestrichene) TL Salz
50 g Schinkenwürfel
eine Handvoll Röstzwiebeln
~1EL Olivenöl

Am ersten Tag 50g Mehl (1150) mit 140ml lauwarmen Wasser verrühren und die frische Hefe hineinbröseln. Nochmal umrühren und bei Zimmertemperatur 24Std. gehen lassen.

Am zweiten Tag 50g Mehl (1150) und 100ml lauwarmes Wasser unterrühren und wie zuvor gehen lassen.

Am dritten Tag 100g Mehl (1150) und 220ml Wasser unterrühren und wiederum gehen lassen.
Diesmal aber nach 12Std. noch mal weitere 50g Mehl (1150) und 50ml lauwarmes Wasser unterrühren.

Am vierten Tag die verbleibenden Zutaten (Mehl 405, Salz, Öl, Röstzwiebeln und den Schinken) zu dem Sauerteig geben, zu einem gleichmäßigen Teig verrühren und 30-45min. gehen lassen bis er deutlich aufgegangen ist.

Dann den Teig nochmal gut durchrühren und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Nochmals 30-45min. gehen lassen bis der Teig den Rand der Kastenform erreicht hat.

Bei 200°C (Ober-Unterhitze) auf der unteren Schiene 55 Minuten backen.

Und freuen :-D
Ich find das Brot absolut großartig und werd bestimmt noch Varianten ausprobieren. Vielleicht mit getrockneten Tomaten und Kräutern oder so…

Veröffentlicht unter Kochen & Backen | Verschlagwortet mit , , | 4 Kommentare

Radtour um Bönen

Der geniale Sonnentag gestern, am letzten Apriltag, wollte natürlich genutzt werden. Also haben wir ne Rennradtour gemacht. Die Strecke bei GPSies zusammengeklickt, aufs Navi geschoben und los. Schön in Richtung Osten aus der Stadt raus, da kann es wirklich großartig sein zum Rennrad fahren. Allerdings müssen wir an speziell unserer Route wohl noch ein wenig feilen, die erste Hälfte verlief doch sehr viel direkt an großen Hauptstrassen.

Wohl genau das hat uns dann auch schon vor der Hälfte der Strecke eine unerwünschte Pause eingebracht und leider auch einen Mitfahrer gekostet.

Patricks Schlauch war geplatzt und wie sich nach dem Wechsel des Schlauchs rausgestellt hatte, war leider auch im Mantel ein Loch… naja einen Flickversuch und eine dreiviertelstunde Warten später konnten wir die Tour dann zu zweit fortsetzen und Patrick bekam, Markus sei Dank, einen Shuttle-Service nach Hause. Was aber wirklich schade war, weil die Tour noch richtig schön war. Und am Ende gabs auch noch einen Eiskaffee für den Zielspurt.

Die gesamten 55km kann man hier sehen.

Veröffentlicht unter Rennrad, Sport | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Wie Jack Daniels seine Läufe bewertet..

Ich spiele ja schon eine Weile mit der Idee einen kleine Applikation für ein Lauftagebuch kombiniert mit einem Lauftrainer zu programmieren, so das ich endlich ein einziges Tool hätte, dass alles kann was ich gern hätte. Und es sollte mit den vDot Punkten von Jack Daniels arbeiten.

In seinem Buch “Daniels’ Running Formula” stellt er seine Ideen auch ganz toll vor und liefert viele Tabellen mit den vDot Werten für die verschiedensten Läufe, aber wie sich dieser Wert jetzt tatsächlich errechnet bleibt doch leider offen.

Bleibt das Internet zum auffinden von mehr Informationen – und ich hab auch tatsächlich endlich was gefunden. Hier diese erste Formel zum Beispiel.

Die Formel berechnet den Sauerstoffbedarf für einen bestimmten Lauf in ml/kg/min:

Sauerstoffbedarf = 0,182258 V + 0,000104 V² – 4.60

V steht hierbei für die Geschwindigkeit in Metern pro Sekunde. Also bei einem 10km Lauf, gelaufen in 0:54:10 (10sek / 60 = 0,16 Minuten), ist also V = 10000m / 54,16min = 184, 6 m/min.

Sauerstoffbedarf = 0,182258 · 184 + 0,000104 · 184² – 4.60 = 32,45 ml/kg/min

Diesen Wert bezeichnet Jack Daniels als vDot.
Wenn ich mir das so ansehe fallen mir da gleich ein paar Dinge auf:

1. die Distanz spielt hier noch nicht mit rein – also in der Form, dass es doch schwieriger ist 10km in einem gewissen Tempo zu laufen als nur 5km.
2. der vDot enthält eine Gewichtsangabe, also – vDot * aktuelles Gewicht / weniger Gewicht als das aktuelle = besserer vDot – ich muss unbedingt abnehmen :-D
3. irgendwie ist 32 nicht der Wert den ich erwartet hatte … die Rechner die man im Netz so findet spucken für diese Werte 36 aus…

Gut, (oder auch nicht) also begebe ich mich wohl mal wieder auf die Suche :-D

Veröffentlicht unter Laufen | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

Spaziergang durch Berlin

Weil so eine Gelegenheit ja unbedingt genutzt werden will hab ich kürzlich mal das Stativ eingepackt und bin quasi schwer gerüstet losgezogen.
Der Plan war mal wieder ein wenig mit HDR zu experimentieren und ich glaube ich war ganz erfolgreich :-) Diese zwei Fotos hier finde ich jedenfalls recht vorzeigbar.
Das erste Bild zeigt den Gendarmenmarkt:

Das zweite hier zeigt das Reichstagsgebäude.

Das Bild ist aus fünf Langzeitaufnahmen entstanden und ich hatte richtig Glück weil die Sonne gerade anfing unter zu gehen und das Gebäude so richtig schön in rotes Licht getaucht hat :-D

Veröffentlicht unter Fotographie | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar